Pencil Case und Rubber – Vokabeln und Redewendungen des täglichen Gebrauchs?

Pencil Case und Rubber – Vokabeln und Redewendungen des täglichen Gebrauchs?

 

Eines gleich vorweg: Mein Schulenglisch war grauenvoll.

 

Als ich einige Wochen in den USA verbrachte, musste ich mir bei Muttersprachlern erst anhören, was man in der Regel auf ein einfaches Thank you antwortet. Nämlich: You are welcome. Das hatte ich nie gelernt. Redewendungen des alltäglichen Zusammenlebens waren mir fremd. Meine Englischlehrer waren sehr bemüht mir if-Clauses und Gerundien beizubringen – die ich auch beherrsche, wenn ich Zeit habe, darüber nachzudenken. Doch mein Alltags-Englisch? Es verbesserte sich erst als ich mich einige Wochen unter Muttersprachlern befand.

 

Eine Sprache so zu erleben, wie sie von Muttersprachlern gesprochen, geschrieben und gelebt wird, das konnte die Schule nicht vermitteln. Zumindest meine Schule nicht. Heute weiß ich, dass ich einen sehr guten englischen Wortschatz habe. In Bereichen und zu Themen, die mich interessieren und in denen es mir deswegen auch leicht fällt, neue Vokabeln zu lernen. Vokabeln, die ich diesem Kontext erlebe bleiben einfacher hängen. Vielleicht kennst Du das auch, wenn Du Dich für ein Thema interessierst.

 

Sprache ist nur das Transportmittel. Auf die Inhalte kommt es an. Wenn Dich die Inhalte interessieren, fällt Dir auch das Lernen der Sprache leichter. Wenn es doch einmal haarig wird, dann bist Du motivierter Dich durchzubeißen, denn Dich reizt das Thema. Jeder sollte seine eigenen Themen wählen können. Einer interessiert sich für Wissenschaft, einer für Gesundheit, ein anderer fürs Kochen, Wein und Genuss oder Körpersprache. Wenn wir uns im Bereich unserer Interessen bewegen haben wir es leichter. Wir lernen müheloser und haben Spaß dabei.

 

Es kann so einfach sein.